PV-Gerätepriorisierung
Die gelisteten Geräte können PV-Überschuss nutzen. Sortiere sie per Drag & Drap nach der gewünschten Priorität. Dadurch wird der PV-Überschuss nach Wunsch genutzt, z.B. kann erst ein Batteriespeicher geladen werden bevor der Strom für die Wärmepumpe freigeben wird.
Alle ausgegrauten Geräte befinden sich nicht im PV-Überschussmodus, z.B. die Wallbox wenn sie auf einen anderen Lademodus als “Nur Solarstrom” gestellt ist.
Eine SG-Ready Wärmepumpe ohne Zähler hat bei Steuerung durch das Leaflet HEMS immer Vorrang (da kein Energieverbrauch gemessen werden kann) vor allen anderen Geräten und kann nicht verschoben werden - sichtbar durch das Schloss-Symbol (Es ist möglich einer SG-Ready Wärmepumpe einen installierten Zähler zuzuweisen, siehe Kompatibilitätsliste → Anleitung SG-Ready Wärmepumpe)
Beim Klick auf Default-Reihenfolge wird die ursprüngliche Reihenfolge wieder hergestellt
Kompatible Geräte mit maximaler Anzahl
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1x Batteriespeicher
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1x Wallbox
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1x Heizstab
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1x SG-Ready WP - ohne Leistungsmessung
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beliebig SG-Ready WP - mit Leistungsmessung
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beliebig viele Modbus-WP (mit PV-Überschuss-Steuerung)
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beliebig viele schaltbare Verbraucher
Konfiguration der einzelnen Geräte
Batteriespeicher
Stell den Ladestand ein, bis zu dem der Batteriespeicher priorisiert werden soll. Über diesem Ladestand (SOC) wird die Batterie behandelt, als wäre sie auf letzter Stelle.
Stelle die Priorität ein - es wird ins Menü PV-Gerätepriorisierung gewechselt.
Wallbox
Lademodus muss auf “Nur Solarstrom” eingestellt werden.
Stelle die Priorität ein - es wird ins Menü PV-Gerätepriorisierung gewechselt.
Wenn die Wallbox in einen anderen Lademodus versetzt ist, erscheint sie in der Prioriätenliste ausgegraut.
Heizstab
Steuerung muss auf PV-Überschuss eingestellt werden.
Stelle die Priorität ein - es wird ins Menü PV-Gerätepriorisierung gewechselt.
Wärmepumpe
Stelle die Priorität ein - es wird ins Menü PV-Gerätepriorisierung gewechselt.
Lege Mindestleistung (Typischer Verbrauch der Wärmepumpe), Minimale Anforderungsdauer (um ein ständiges ein- und ausschalten zu verhindern) und die Maximale Anforderungsdauer (Laufzeit) am Tag fest.
Die Wärmepumpe hat auch eine Nachlaufzeit oder fährt auch einen Zyklus, wie Warmwasserbereitung, fertig bevor sie aus dem erhöhten Betrieb wieder in den Normalbetrieb wechselt.
Schaltbarer Verbraucher
Es können beliebige schaltbare Verbraucher mittels Smarter Steckdose (Shelly Plugs) oder Smarten Relais (Shelly PM) verbunden werden.
Unter Steuerung muss “PV-Überschuss” eingestellt sein. Hier gibt es noch weitere Möglichkeiten, z.b. “Immer an”
Zusätzlich müssen hier jeweils noch die Mindestleistung und die Laufzeiten definiert werden.
Wissenswert
Stelle die Priorität ein - es wird ins Menü PV-Gerätepriorisierung gewechselt.
Stelle die Mindestleistung des Gerätes ein, also wie viel PV-Überschuss muss anliegen, so dass das Gerät laufen darf.
Stelle eine Mindestlaufzeit ein, z.B. bei einem Trockner die Zeit, wie lange die Trocknung dauert.
Begrenze dann noch die maximale Laufzeit des Geräts.
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Änderungen werden nicht sofort wirksam
Nach einer Anpassung der Prioritäten benötigt das System eine kurze Zeit, um die neue Reihenfolge zu übernehmen und umzusetzen, da Randbedingungen, wie eine Mindestlaufzeit dabei berücksichtigt werden. -
Die Priorität bestimmt die Reihenfolge der PV-Überschussnutzung
Geräte mit höherer Priorität werden zuerst mit verfügbarem PV-Überschuss versorgt. Ist danach noch Überschuss vorhanden, wird das nächste Gerät in der Prioritätenliste berücksichtigt.
Dabei gilt: Ein Gerät erhält nur dann Energie, wenn genügend Leistung für die jeweilige Mindest-Einschaltleistung verfügbar ist. Reicht der Überschuss nicht aus, prüft das System automatisch das nächste Gerät in der Liste. -
Maximallaufzeiten werden berücksichtigt
Für Geräte kann eine Maximallaufzeit definiert sein. Sobald diese erreicht ist, wird das Gerät für die weitere PV-Überschussverteilung nicht mehr bevorzugt berücksichtigt. Der verfügbare Überschuss wird dann automatisch an die nächsten geeigneten Geräte in der Prioritätenliste weitergegeben. -
Besonderheit bei der Batterie
Die Batterie wird zunächst gemäß ihrer Priorität berücksichtigt. Sobald jedoch der festgelegte Ladezustand (SOC) erreicht ist, wird sie automatisch an das Ende der Prioritätenliste verschoben. Dadurch steht der weitere PV-Überschuss bevorzugt den anderen Verbrauchern zur Verfügung. -
Keine laufende Anpassung erforderlich
Die Prioritäten müssen nicht ständig überwacht oder je nach aktueller Situation angepasst werden. Es ist nicht notwendig, passende Verbraucher manuell nach oben zu verschieben. Das HEMS verteilt den PV-Überschuss selbstständig und optimiert die Nutzung automatisch anhand der konfigurierten Prioritäten, Laufzeitbegrenzungen und SOC-Grenzwerte.